Artikel:Suchmaschinenanzeige
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Die Suchmaschinenanzeige ist eine Maßnahme des Online-Fundraising. Suchmaschinenanzeigen erscheinen auf Suchmaschinenseiten wie Google oder Yahoo Search in der Regel als kleine Textanzeigen neben oder sogar über den Treffern der so genannten „organischen Suche“, den nach Relevanzkriterien gewichteten Suchtreffern im Internet. Bei Suchmaschinen-Anzeigen handelt es sich um bezahlte Werbung, die auch entsprechend gekennzeichnet ist. Bei Google zum Beispiel heißen die Anzeigen AdWords, bei Yahoo Sponsored Search.
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Beck zitiert ungenannte Untersuchungen, nach denen nur ein Fünftel aller Surfenden diese überhaupt als Anzeigen erkennt, während die große Mehrheit sie als normale Suchergebnisse ansieht. Wie den gewerblichen Anzeigenkunden stehen Suchmaschinenanzeigen auch den Non-Profit-Organisationen (NPOs) offen, werden bisher aber nur von einem kleinen Teil der Organisationen genutzt.
Suchmaschinenanzeigen werden wie andere Werbung auch nach Kontaktanzahl bezahlt, können jedoch auch nach Kosten-pro-Klick (engl. cost per click, Abkürzung CPC) abgerechnet werden, was häufig interessanter für die Organisationen ist. Die Kosten für Suchmaschinenanzeigen hängen von der „Nachfrage“ nach bestimmten Suchstichworten ab. So kostet das Keyword „Katastrophenhilfe“ bis zu 2,40 Euro pro Klick, „Naturschutz“ bis 3,00 Euro, Patenschaften gar bis 14,30 Euro, ein Stichwort wie Strafgefangenenhilfe dagegen lediglich 0,05 Euro pro Klick. Es handelt sich hierbei um Beispiele maximaler CPCs von Google für Deutschland (Stand: 7/2009).
Ob sich Suchmaschinenanzeigen für eine Organisation lohnen, kann nur eine detaillierte Amortisationsrechnung zeigen. Hier fließen nicht nur die Schaltungskosten ein sondern auch die Klickrate der Anzeigen und der Erfolg, der sich durch sogenanntes Conversion-Tracking messen lässt: Wie viel Prozent der Webnutzenden, die auf die Anzeige geklickt haben, schließen die damit vorgesehene Aktion ab, geben zum Beispiel eine Spende.
Organisationen, die in den Bereichen Wissenschaft und Technik, Bildung, öffentliches Gesundheitswesen, Umwelt, Rechte von Jugendlichen und Kunst aktiv sind, können sich bei Google für das Google Grants-Programm bewerben, bei dem Google die Kosten von Anzeigenschaltungen gemeinnütziger Organisationen bis zu einem bestimmten Limit übernimmt.
Literatur
- Alexander Beck: Google Adwords. Mitp-Verlag, Bonn 2008, ISBN 978-3-8266-5905-8.
Weblinks
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