Mai 2017 – 8 Jahre Fundraising-Wiki

Artikel:Spenderpyramide

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Die Spenderpyramide, auch Beziehungs- Gönner- oder Fundraisingpyramide genannt, dient der Systematisierung von Spendern nach der Höhe ihrer Zuwendungen. Am unteren Ende der Spenderpyramide stehen allgemein an der Organisation (NPO) Interessierte. darauf folgen Erstspender, dann Mehrfachspender, Dauerspender, Großspender und ggf. Erblasser. Sie stellt sich als Pyramide dar, weil sich in der an Spitze der Pyramide befindlichen Spendergruppe am wenigsten Personen befinden. Für jede Stufe der Spenderpyramide werden bestimmte Spenderbindungs- und -Entwicklungsprogramme aufgebaut. Je nach Stufe wird unterschiedlich in die jeweilige Spendergruppe und ihre Beziehungspflege investiert. Ziel im Fundraising ist es zumeist, den Spender durch ein „Upgrading“ sukzessive an die obere Stufe heranzuführen.

Spenderpyramide

Die Fundraisingpyramide beschreibt auch Joan Flanagan schon im Jahr 1991 in ihrem Standardwerk „Successful Fundraising“[1].

Obwohl die Spendenpyramide häufig als das „A und O“ des Fundraisings bezeichnet wird, ist sie als Modell für Fundraising ingesamt nur bedingt geeignet. So fehlt in der Pyramide unter anderem das nicht-geldliche Gabeverhalten, insbesondere das Engagement im Rahmen vom Ehrenamt, obwohl dies in Deutschland und anderen Ländern den Wert des geldlichen Gabeverhaltens um ein Mehrfaches übersteigt. Ein Modell, das dies versucht mit abzubilden, ist die Crown of Commitment.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. siehe Joan Flanagan: Successful Fundraising, S. 20

[Bearbeiten] Literatur

  • Joan Flanagan: Successful Fundraising. A Complete Handbook for Volunteers and Professionals. McGraw-Hill Contemporary, Chicago 1991, ISBN 978-0809240906.
  • Fundraising-Akademie (Hrsg.): Fundraising. Handbuch für Grundlagen, Strategien und Methoden. 4. Auflage. Gabler Verlag, Wiesbaden 2008. ISBN 978-3834908209.
  • AMB Generali Holding AG (Hrsg.): Engagementatlas 2009. Daten. Hintergründe. Volkswirtschaftlicher Nutzen. (PDF; 1,3 MB)

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