Mai 2017 – 8 Jahre Fundraising-Wiki

Artikel:Informationsbeilage

Aus Fundraising-Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Informationsbeilage kann Bestandteil einer Mailing-Package sein. Sie greift den Inhalt des Anschreibens verstärkend auf, ergänzt ihn behutsam sowie visualisiert ihn zusätzlich. Sie soll und kann dabei nicht einer ausführlichen und umfangreichen Darstellung dienen.

Thema und Inhalt der Informationsbeilage sind abhängig von der Zielgruppe des Mailings sowie von dessen Anlass. Bei Mailings an Fremdadressen, sofern diese nicht aufgrund eines konkreten Anlasses versandt werden, enthält die Informationsbeilage in der Regel Angaben zur versendenden Organisation und deren Aktivitäten. Hier dient sie also der allgemeinen Vorstellung beim Empfänger. Bei Versendungen aus einem bestimmten Anlass sowie an die Hausliste wird mit der Informationsbeilage stets der entsprechende Anlass, sei es ein Projekt oder eine anstehende Veranstaltung, etc. aufgegriffen.

In der Informationsbeilage sollte in jedem Fall nochmals die Kontaktdaten der Organisation (Anschrift, Rufnummer, E-Mail- und Internetadresse) sowie die Bankverbindungsdaten (Konto, Bank und Bankleitzahl) abgedruckt werden. Letztlich muss sie auch isoliert vom Schreiben ihre Funktion erfüllen können. Zum einen ist es wahrscheinlich, dass der Mailingempfänger nur die Informationsbeilage aufhebt und den Rest des Schreibens entsorgt, zum anderen hat die Organisation die zusätzliche Möglichkeit die Beilage auch in anderem Zusammenhang, z. B. im Rahmen von Fundraisingveranstaltungen und an Informationsständen zu verwenden.

Sofern man einen Empfänger bereits ein Mailing mit einer bestimmten Informationsbeilage angeschrieben hat, erscheint es überflüssig dies erneut zu tun. Im Gegenteil, dies könnte vielleicht sogar als störend empfunden werden, was wiederum negative Auswirkungen auf die Reaktion hätte.

Hinsichtlich der Gestaltung der Informationsbeilage ist besonderes Augenmerk auf die Visualisierung der enthaltenen Informationen zu legen. Dies deshalb, da die visuelle Wahrnehmung des Menschen über die reine Informationsaufnahme hinausgeht. Die visuell durch Bilder und Zeichnungen dargestellten Informationen werden zusätzlich mit bestehenden Erinnerungen abgeglichen und so interpretiert. Auch werden visuelle Informationen wesentlich schneller verarbeitet und gespeichert als Textinformationen. Beim Einsatz von Bildern und Zeichnungen gelten hinsichtlich der Motivwahl folgende Tipps:

  • Menschen sind besser als Tiere
  • Menschengruppen sind besser als Einzelpersonen
  • Landschaften sind besser als Gegenstände
  • Kinder sind besser als Erwachsene
  • Aktivität ist besser als Passivität
  • große Bilder sind besser als kleine Bilder
  • bunte Bilder sind besser als farblose Bilder

Da die Bildbezeichnungen eher gelesen werden als der zugehörige Text, empfiehlt es sich, dort wichtige Stichwörter einzusetzen, die einen Rückschluss auf die Kernaussagen des Begleittextes ermöglichen.

Der Betrachtung der Informationsbeilage durch den Leser verläuft in der Regel von der Vorderseite über die Rückseite zur rechten und schließlich zur linken Innenseite. Es sollte vermieden werden, dass sich der Betrachter dabei verzettelt und gar nicht mehr intuitiv entscheiden kann, wo vorne und hinten ist. Aus diesem Grund sind zweiseitige Beilagen sowie vierseitige mit Einbruchfalz im Format DIN lang hoch allen anderen Varianten vorzuziehen. Sechsseitige Beilagen sind nur dann sinnvoll wenn zwei Seiten einer Antwortpostkarte als einem Reaktionselement zuzuordnen sind. Informationsbeilagen mit noch mehr Seiten sind zu vermieden. Eine Begrenzung der Seitenzahl ergibt sich auch daraus, dass eine Mailing-Package 20 g nicht überschreiten sollte. Bei einer hohen Anzahl von Seiten ist auch ein Ausgleich durch eine niedrigere Flächenmasse des Papiers (z. B. 60 g/m² anstatt 80 g/m²) nicht mehr möglich.



Fundraiser

Fundraising Akademie

fundraising-bookmarks

FUNDRAISINGTAGE

Fundraising %26 Sozialmarketing

Soziales InterNet Netz (SINN-X)

Stiftung %26 Sponsoring

united communications